Monthly Archive for January, 2009

Does your router unterstand 32-bit ASNs ?

As mentioned last year, 32bit ASNs are coming fast to us. Greg Hankings showed up a matrix in his presentation at NANOG45, which software release you need on your bgp speaker to support ASN32.

www.wiik.de now reachable via IPv6

This Blog is now reachable via IPv6 http://2A00:CD0:1:1810::15 in addition to IPv4. As my DNS provider Hosteurope does not support AAAA DNS records, which is necessary  for resolving www.wiik.de to the IPv6 address, I also have to switch my DNS to UM.  The unbelievable Machine Company in Berlin offers a IPv6 hosting and DNS infrastructure.  Moving the domains to another provider will need a couple of days, of course. By the way, this blog is running in a Dual Stack IPv4 / IPv6 Sun Solaris 10 10/08 Zone on ZFS, now.

Peering

Was ist Peering, BGP4, und was genau macht ein Internet Exchange? Das und ähnliches werde ich des öfteren gefragt, vor allem, seit dem ich technischer Vorstand des Berliner Internet Exchange (BCIX) bin. Auf der deutschen Wikipedia  Seite findet man nur eine sehr kurze Erklärung, die englische Seite ist da schon genauer.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

Es gibt weltweit viele verschiedene Internetprovider (ISP), jeder relevante ISP verfügt über einen eigenen IP-Backbone und über ein Autonomes System, welches durch eine AS-Nummer und eine Anzahl von IPv4 und IPv6-Adressen repräsentiert wird.

Die AS-Nummer und die IP-Adressen  erhält man als ISP in Europa vom RIPE.

Damit ein Nutzer von einem DSL Provider (z.B. Versatel)  mit seinem Webbrowser die Website, die bei einem Hostinganbieter (z.B. Strato) gehostet ist, aufrufen kann, müssen diese beiden ISPs ihre Datennetze über das IPv4 / IPv6 Routing Protokoll BGP4 verbinden.  Das nennt man “Peering”. Typischerweise verbinden deutsche ISPs ihre Datennetze an Internet Exchanges (auch Peering-Points genannt), wie dem BCIX oder dem DE-CIX in Deutschland. Zwischen gleich “großen” ISPs findet das Peering typischerweise ohne einen finanziellen Kostenausgleich statt.  Da große ISP oder auch interntionale Tier-1 Carrier (z.B. Level(3) ) aufgrund ihres weltweit umspannenden Backbones (=teuer) lieber Internet Traffic verkaufen als kostenlos zu peeren,  verwendet man hier den Begriff Transit statt Peering.

Da nicht alle ISPs weltweit an einem einzigen Internet Exchange angeschlossen sind,  sind die Verbindungen zwischen zwei ISPs oft nicht direkt, sondern gehen über ein oder mehrere Transit ISPs.

Wie funktioniert das praktisch?

Ein ISP (z.B. The unbelievable Machine Company) hat eine Leitung mit einer Bandbreite von 1 Gbit/s zu einem BCIX Switch in einem Telehouse (in diesem Fall e-shelter) in Berlin. Der BCIX vergibt an den ISP einen konfigurierten {Fast|Gigabit|10Gigabit}Ethernet Port, eine IPv4 und eine IPv6 Ip-Adresse, auf welche der ISP seinen Router konfiguriert. Da andere ISPs am BCIX auch IP-Adressen vom BCIX haben, können nun BGP4 Routing-Sessions zwischen den peerenden ISPs eingerichtet und IP-Internettraffic kostenneutral ausgetauscht werden.

Happy New Year 2009

Wishing everyone a happy, healthy and successful new year.