Tag Archive for 'Colocation'

Colocation in Berlin

At Euro-IX Meeting in Prague, there were a couple of presentations and discussions about Datacenters and Colocations. I was asked, which colocation providers are available in Berlin today, and here’s my list for you:

Area Lützowstrasse:

Area Gradestrasse:

Area Alboinkontor:

Kitzingstrasse:

And the latest and biggest Data Center in Berlin:

There are a couple of more, but smaller Colos in Berlin where I’ve no details about. Please let me know, and I’ll add them in this article.

If you need an offer for Colo or Rackspace in Berlin, please let me know, also.

Google Datacenter Video

Quite interesting to see more details about one of the Google Datacenters:

Peering

Was ist Peering, BGP4, und was genau macht ein Internet Exchange? Das und ähnliches werde ich des öfteren gefragt, vor allem, seit dem ich technischer Vorstand des Berliner Internet Exchange (BCIX) bin. Auf der deutschen Wikipedia  Seite findet man nur eine sehr kurze Erklärung, die englische Seite ist da schon genauer.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

Es gibt weltweit viele verschiedene Internetprovider (ISP), jeder relevante ISP verfügt über einen eigenen IP-Backbone und über ein Autonomes System, welches durch eine AS-Nummer und eine Anzahl von IPv4 und IPv6-Adressen repräsentiert wird.

Die AS-Nummer und die IP-Adressen  erhält man als ISP in Europa vom RIPE.

Damit ein Nutzer von einem DSL Provider (z.B. Versatel)  mit seinem Webbrowser die Website, die bei einem Hostinganbieter (z.B. Strato) gehostet ist, aufrufen kann, müssen diese beiden ISPs ihre Datennetze über das IPv4 / IPv6 Routing Protokoll BGP4 verbinden.  Das nennt man “Peering”. Typischerweise verbinden deutsche ISPs ihre Datennetze an Internet Exchanges (auch Peering-Points genannt), wie dem BCIX oder dem DE-CIX in Deutschland. Zwischen gleich “großen” ISPs findet das Peering typischerweise ohne einen finanziellen Kostenausgleich statt.  Da große ISP oder auch interntionale Tier-1 Carrier (z.B. Level(3) ) aufgrund ihres weltweit umspannenden Backbones (=teuer) lieber Internet Traffic verkaufen als kostenlos zu peeren,  verwendet man hier den Begriff Transit statt Peering.

Da nicht alle ISPs weltweit an einem einzigen Internet Exchange angeschlossen sind,  sind die Verbindungen zwischen zwei ISPs oft nicht direkt, sondern gehen über ein oder mehrere Transit ISPs.

Wie funktioniert das praktisch?

Ein ISP (z.B. The unbelievable Machine Company) hat eine Leitung mit einer Bandbreite von 1 Gbit/s zu einem BCIX Switch in einem Telehouse (in diesem Fall e-shelter) in Berlin. Der BCIX vergibt an den ISP einen konfigurierten {Fast|Gigabit|10Gigabit}Ethernet Port, eine IPv4 und eine IPv6 Ip-Adresse, auf welche der ISP seinen Router konfiguriert. Da andere ISPs am BCIX auch IP-Adressen vom BCIX haben, können nun BGP4 Routing-Sessions zwischen den peerenden ISPs eingerichtet und IP-Internettraffic kostenneutral ausgetauscht werden.

Sun Blade 6000 arrived

The first Sun Blade 6000 with a couple of Sun Blade X6250 Server Modules with Intel Clovertown Quad Core CPUs and 32Gb RAM arrived. The chassis is really heavy, we’ ll put it in the Colocation Rack within the next days with three people…

The Chassis and one X6250 Server Module:

Sun Blade 6000

X6250 Module for Sun Blade 6000

Monster Galaxy

Sun x4600 M2not too small, these Sun Fire X4600 M2 Servers with up to eight Quad Core AMD Barcelona Opterons.

Business Hosting in Berlin (I)

Der Markt der Hosting-, Rechenzentrums- und Colocationsanbieter ist unüberschaubar. Eine Unzahl von Anbietern, größtenteils spezialisiert auf Privatkunden tummeln sich am Markt. Neben den großen wie 1&1 oder Strato tummeln sich hunderte von Firmen am Markt. Viele davon sind so genannte Reseller, die keine eignen Produktion haben, sondern nur Leistungen anderer Anbieter weiterverkaufen.

Was für das private Segment ausreichend scheint, lockt aufgrund günstiger Preise auch viele Firmen. Doch sind für viele Hostinganbieter gesetzliche Vorschriften und Themen wie Risikomanagement, Backup und Business Continuity scheinbar Fremdworte.

Aber wer ist ein zuverlässiger Business Hosting und Rechenzentrumsanbieter?

Wenn man die Auswahl, wie in diesem Blogeintrag, auch geographisch einschränken möchte,
wird die Auswahl an Anbietern für das Hosting von größeren Plattformen doch schon wesentlich kleiner. Ich möchte hier den Standort Berlin betrachten und beschreibe in diesem ersten Blogeintrag erstmal die Rechenzentrumslandschaft in Berlin.

Ein Blick in den von der Europäischen Union kofinanzierten Telekommunikationsatlas Berlin zeigt eine nur sehr unvollständige Liste von Anbietern mit Rechenzentrum.

Die Liste zeigt 20 Anbieter mit dem Tag “Datacenter”, wobei an dieser Stelle darauf hingewiesen werden muß, daß deswegen keine 20 unterschiedliche Datacenter in Berlin verfügbar sind. Eine Vielzahl von Anbietern tummeln sich im Level(3) Datacenter, Gradestr. 60 in Berlin, z.B. DNS:NET, internet4YOU, MPeX.net, ]init[ usw.. Andere sitzen im STEAG Rechenzentrum in der Paulsternstr. 32. Auch Versatel hat in der Colocation mit dem BCIX Standort Berlin einige Hosting Provider um sich geschart z.B. Pixelpark. RZ-Anbieter wie Speedbone, und auch die Berliner Rechenzentren der Hochschulen (ZEDAT usw.) tauchen in der Liste nicht auf.

Bei der Frage nach Sicherheit und Zertifizeriungen stellt man fest, das die Zertifizierungen der Rechenzentrumsanbieter in Berlin dünn gesät sind, so gibt es offenbar derzeit nur zwei vom TÜV nach „British Standard 7799“ kurz BS7799, heute abgelöst durch ISO 27001, zertifizierte Rechenzentrumsbetreiber in Berlin: Strato und die Pixelpark AG.

In den nächsten Blogeinträgen werde ich mich der Themen Internetanbindung der Rechenzentren, Peerings und Business Hostingangebote der Anbieter widmen.